ZEITGESCHICHTE
11. September bis 17. Oktober 2021

Corona im Rückspiegel. Arbeitsalltag in der Krise

Die Ausstellung wirft den Blick zurück auf die 18 Monate seit dem Shutdown im März 2020. Wie veränderte sich der Arbeitsalltag, als es plötzlich statt Büro und Werkshalle, Homeoffice oder Kurzarbeit hieß? Wie erging es den in „systemrelevanten“ Berufen Tätigen, die mit einem Mal als Alltagshelden beklatscht wurden? Die Schau gibt persönliche Einblicke in die Krisenerfahrung von Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Branchen, verarbeitet in künstlerischen Porträtfotografien, und zeigt Objekte zum Umgang mit der neuen Realität. Besucher*innen können die Ausstellung mit ihren Wünsche für eine Zeit "danach" bereichern und Sammlungsempfehlungen hinterlassen.

Wir empfehlen zum Ausstellungsbesuch ein digitales Endgerät zum Auslesen der QR-Codes mitzubringen.

Eintritt frei

Öffnungszeiten:

Di. bis Fr. 9 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr
Sa. und So. 10 – 17 Uhr
Montags geschlossen

Führungen:

So 10. Oktober / 14 Uhr - Kuratorenführung. Eintritt frei; Teilnehmerbegrenzung, Anmeldung unter 06142 83-2950 oder museum@ruesselsheim.de

Individuell buchbare Führung für Gruppen nach Absprache (06142 83-2950 oder museum@ruesselsheim.de); Kosten: 50,00 Euro

Corona im Rückspiegel – digital und individuell

Wie fühlte sich der Einzelhandelskaufmann, als die Kundschaft Toilettenpapier zur begehrten Beute erklärte. Wie erging es der Krankenschwester, die nur auf Distanz Trost spenden durfte. Wer musste in vorsorgliche Quarantäne und wie war es denn nun wirklich im Homeoffice? Betroffen, erleichtert, hoffnungsvoll oder einfach geschafft erzählen Berufstätige aus Rüsselsheim und Umgebung im digitalen Raum ergänzend zur Ausstellung, wie sie die Pandemie erlebten.

Ab 11. September unter: www.museum-ruesselsheim.de/corona