Lebenszeit
Was ist mir wichtig an Schule und im Beruf?
Auch wenn sich die Gestaltung der Schultüten, der Lernmaterialien und das Aussehen der Schulkinder ständig verändern, bleibt die Aufgabe der Schule doch gleich: Wissen vermitteln und auf das Leben und den Beruf vorbereiten. Haben sich alle Schülerinnen und Schüler ihren Weg durch Fächer wie Mathe, Sport, Erdkunde oder Kunst gebahnt, gilt es am Ende, für sich „das Besondere“ im Leben und Beruf zu finden. Erinnerungen an die Schulzeit, gute wie schlechte, bleiben das ganze Leben bestehen.
Unbekannte Schätze aus dem Depot

| Inventarnummer | 01852.1 |
| Objektbezeichnung | Berufskundliche Druckgrafik (Schmied) |
| Datierung | 1933 |
| Material | Papier |
| Breite / Länge | 81 cm |
| Tiefe | |
| Höhe | 63,5 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Handwerks-, Handels- und Industriegeschichte; Bildungsgeschichte |
Das arbeitskundliche Bild zeigt die Arbeit in einer Schmiede. Abgebildet sind sechs Personen, die typische Tätigkeiten in einer Schmiedewerkstatt ausführen, wie das Schmieden eines Werkstücks, die Herstellung eines Wagenrads oder das Anheften eines Hufeisens bei einem Pferd. Die Abbildung entstammt einer Serie ähnlicher Darstellungen anderer Berufe und diente als Anschauungsbild im berufskundlichen Unterricht.
Gezeichnet wurde die Schmiedeszene von dem schwedischen Maler, Bildhauer und Illustrator Johan Oskar Urban Rejle (1894 – 1974) im Jahr 1933.


| Inventarnummer | 01899a |
| Objektbezeichnung | Konvolut Schreibgriffel |
| Datierung | 70.n.Chr.-3.Jh.n.Chr. |
| Material | Knochen |
| Breite / Länge | 10,5 cm |
| Tiefe | 0,9 cm |
| Höhe | |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Alltag, Feste und Freizeit; Sozial -und Arbeitsgeschichte |
| Inventarnummer | 01899b |
| Objektbezeichnung | Schreibgriffel |
| Datierung | 70.n.Chr.-3.Jh.n.Chr. |
| Material | Bronze |
| Breite / Länge | 10,4 cm |
| Tiefe | 0,5 cm |
| Höhe | 0,3 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Handwerks-, Handels- und Industriegeschichte; Bildungsgeschichte |
Als die Römer in das Gebiet an Rhein und Main kamen, verfügten sie bereits seit Jahrhunderten über eine eigene Schriftkultur. Im Alltag nutzten sie häufig Papyrus, Pergament, Holztäfelchen oder Wachstafeln für ihre Korrespondenz. Es wurden aber auch Schriftzeichen in andere Materialien wie Steine oder Keramik geritzt. Der abgebildete Griffel konnte zum Schreiben in Wachs oder in einem anderen Material genutzt werden. Kleine Notizbücher mit einer Wachsfüllung waren weit verbreitet. In das Wachs ließen sich die Buchstaben leicht einritzen. Und brauchte man seine Notizen nicht mehr, wurde das Wachs mit dem kleinen Spatel am Ende des Griffels einfach wieder geglättet. Jetzt stand sie für weitere Notizen wieder zur Verfügung.

| Inventarnummer | 02079 |
| Objektbezeichnung | Schiefertafel mit Griffel |
| Datierung | Erste Hälfte 20. Jh. |
| Material | Schiefer; Holz |
| Breite / Länge | 20,2 cm |
| Tiefe | 0,8 cm |
| Höhe | 13,5 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |

| Inventarnummer | 02837.1 |
| Objektbezeichnung | Schultüte |
| Datierung | 80er Jahre 20.Jahrhundert |
| Material | Karton; Papier |
| Breite / Länge | |
| Tiefe | |
| Höhe | 70 cm |
| Durchmesser | 18,5 cm |
| Sammlungszusammenhang | Alltag, Feste und Freizeit; Bildungsgeschichte |
Die Tradition, den Kindern zum Schulanfang eine „Zuckertüte“ zu überreichen, reicht in Deutschland bis ins 18. Jahrhundert zurück. Die frühesten Nachrichten über Zuckertüten stammen aus der Zeit um 1780 aus Thüringen und Sachsen. Vermutlich waren sie viel kleiner als die heute üblichen Süßigkeitentüten zum Schulanfang, enthielten aber schon damals süße Leckereien. Von „Schultüten“ war erstmals um 1910 die Rede, sie wurden ab diesem Jahr auch fabrikmäßig hergestellt. Vermutlich haben damals noch nicht alle Schulkinder eine Schultüte bekommen
Noch heute werden Kinder bei Schulbeginn mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken beschenkt. Schultüten können fertig gekauft werden oder werden von den Eltern sowie im Kindergarten selbst gebastelt.

| Inventarnummer | 02903a |
| Objektbezeichnung | Jubiläumswimpel |
| Datierung | 1937 |
| Material | Stoff |
| Breite / Länge | |
| Tiefe | |
| Höhe | |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Firmengeschichte Opel; Biographischer Bezug |
Den Wimpel für Fahrrad oder Auto ließ die Firma Opel zu ihrem 75-jährigen Firmenjubiläum 1937 höchstwahrscheinlich in hoher Stückzahl von einer Kölner Firm anfertigen. Der Wimpel trägt die Aufschrift In einem Hufeisen „1862 Opel 1937. 75 Jahre“. Zur Befestigung dient eine geflochtene Schnur mit einer Metallöse am oberen Ende. Auf der umgesäumten Hinterkante des Wimpels befindet sich der Herstellerhinweis „FAHNENRICHTER gegr. 1896 Köln 8“.

| Inventarnummer | 03076 |
| Objektbezeichnung | Schülermütze |
| Datierung | 1920er Jahre |
| Material | Samt, Leder, Stoff, Gummiband |
| Breite / Länge | 22 cm |
| Tiefe | 24 cm |
| Höhe | 7,5 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte |
Die schwarze Schülermütze besitzt einen Lederschirm und einen beige-braunen Gummizug, innen besteht sie aus dunkelblauem Baumwollstoff mit einem brauen Lederring. Bis in die 1930er Jahre waren Schülermützen in weiterführenden Schulen in Deutschland verbreitet, an manchen Schulen trugen auch die Mädchen Mütze. Abhängig vom Schuljahr der Schülerinnen und Schüler unterschieden sich die Mützen einer Schule farblich und mussten zum neuen Schuljahr neu gekauft werden. Sie waren nicht Teil der Schuluniform.
Die schwarze Schülermütze besitzt einen Lederschirm und einen beige-braunen Gummizug, innen besteht sie aus dunkelblauem Baumwollstoff mit einem brauen Lederring. Bis in die 1930er Jahre waren Schülermützen in weiterführenden Schulen in Deutschland verbreitet, an manchen Schulen trugen auch die Mädchen Mütze. Abhängig vom Schuljahr der Schülerinnen und Schüler unterschieden sich die Mützen einer Schule farblich und mussten zum neuen Schuljahr neu gekauft werden. Sie waren nicht Teil der Schuluniform.

| Inventarnummer | 07839 |
| Objektbezeichnung | Facharbeiterprüfungsstück, Gesellenstück |
| Datierung | 60er Jahre 20.Jh. |
| Material | Metall |
| Breite / Länge | 6,7 cm |
| Tiefe | 5,9 cm |
| Höhe | 7,9 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Handwerks-, Handels- und Industriegeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte; Bildungsgeschichte |
Über drei Generationen arbeiteten die männlichen Mitglieder der Familie des Vorbesitzers bei Opel. 1962 begann er dort seine Ausbildung zum Maschinenschlosser und fertige das abgebildete Prüfungsstück 1965 an.

| Inventarnummer | 03243d |
| Objektbezeichnung | Schere aus Hasenhaarschneiderei |
| Datierung | |
| Material | |
| Breite / Länge | 10 cm |
| Tiefe | |
| Höhe | 29,5 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Handwerks-, Handels- und Industriegeschichte; Regionalbezug |
Die Schere (mit dem Monogramm „F“) stammt aus der Rüsselsheimer Hasenhaarschneiderei. Haare von Hasenfellen nutzte man zur Herstellung von Hutfilz. Mit dem Scheren und anderen Arbeiten waren bei der Hutherstellung traditionell weibliche Arbeitskräfte. Die jungen Frauen, die in Heimarbeit oder in Manufakturen arbeiteten, erkrankten oftmals aufgrund des Einsatzes von Chemikalien wie Quecksilber und Arsen, manche starben sogar an den Folgen.

| Inventarnummer | 03370.10 |
| Objektbezeichnung | Backgammon- Schach Spiel |
| Datierung | 1970er Jahre |
| Material | Holz; Kunststoff |
| Breite / Länge | 40,2 cm |
| Tiefe | 44,2 cm |
| Höhe | 2,5 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Alltag, Feste und Freizeit; Sozial -und Arbeitsgeschichte |
In den Rüsselsheimer Opel-Wohnheimen lebten seit den 1960er-Jahren viele der aus Griechenland, Italien, Spanien, der Türkei und anderen Ländern nach Rüsselsheim gekommenen ausländischen Arbeitskräfte. Eine Privatsphäre gab es in den Mehrbettzimmern mit Doppelstockbetten kaum. Die Menschen lebten auf engstem Raum zusammen und teilten ihren Alltag. Eine beliebte Freizeitbeschäftigung waren für viele Arbeitskräfte Spiele wie z.B. Backgammon oder auch Schach. Das abgebildete Spiel stammt aus einem Opelwohnheim und wurde 1994 dem Museum gestiftet.

| Inventarnummer | 03920 |
| Objektbezeichnung | Stopfei |
| Datierung | Nachkriegszeit II.WK |
| Material | Holz; Plastik; Kunststoff |
| Breite / Länge | |
| Tiefe | |
| Höhe | |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Alltag, Feste und Freizeit; Bildungsgeschichte |

| Inventarnummer | 04443 |
| Objektbezeichnung | Schulranzen |
| Datierung | 20. Jahrhundert |
| Material | |
| Breite / Länge | |
| Tiefe | |
| Höhe | |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Alltag, Feste und Freizeit; Bildungsgeschichte |
Die Schultasche gehörte Hans Amsl, dem Sohn von Josef Amsl, der 1929 das bekannte und beliebte Rüsselsheimer Kino am Bahnhof, die „Schauburg“ errichtete. Als das Gebäude im Krieg zerstört wurde, baute Hans Amsl sie an gleicher Stelle wieder auf. Ab 1949 ging er für zwei Jahre bei seinem Vater in die Lehre. Die Tasche nutzte er für den Transport seiner Hefte und Lernmaterialien.


| Inventarnummer | 04672 |
| Objektbezeichnung | Wandschmuck Arbeitsjubiläum |
| Datierung | 1950 |
| Material | Glas; Pappe; Metall |
| Breite / Länge | 9,5 cm |
| Tiefe | |
| Höhe | 7 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Firmengeschichte Opel; Biographischer Bezug |
Zu seinem 40-jährigen Arbeitsjubiläum bei der Firma Opel im Jahr 1950 erhielt der Vorbeisitzer dieses Erinnerungstäfelchen als Wandschmuck geschenkt. Auf der Vorderseite sind 40 Jubiläumsjahre mit einer Girlande und einem Hufeisen mit einem Kleeblatt abgebildet mit dem Widmungstext……. Auf der Rückseite ist Blumenschmuck zu sehen.

| Inventarnummer | 04861 |
| Objektbezeichnung | Gelenkstück, Gesellenstück |
| Datierung | 1941 |
| Material | Stahl |
| Breite / Länge | 10,7 cm |
| Tiefe | 1,8 cm |
| Höhe | 3,2 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Sozial -und Arbeitsgeschichte; Technikgeschichte |
Der Vorbesitzer lernte Maschinenschlosser bei der Firma Blöcher in der Elisabethenstraße, die Kellereimaschinen herstellte. Seine Facharbeiterprüfung legte er bei Opel ab und fertigte im Oktober 1941 das Gelenkstück als Gesellenstück nach einer Zeichnung aus einem Metallstück an.

| Inventarnummer | 05023 |
| Objektbezeichnung | Mini-Globus-politisch |
| Datierung | 2004 |
| Material | Plastik |
| Breite / Länge | |
| Tiefe | |
| Höhe | 21,5 cm |
| Durchmesser | 17 cm |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Alltag, Feste und Freizeit |

| Inventarnummer | 05157 |
| Objektbezeichnung | Schulmäppchen |
| Datierung | 1960er Jahre |
| Material | Leder; Gummi; Pappe; Metall |
| Breite / Länge | 18,8 cm |
| Tiefe | 1,5 cm |
| Höhe | 7 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte |

| Inventarnummer | 05207 |
| Objektbezeichnung | Ranzen; Schultasche |
| Datierung | 1960er Jahre |
| Material | Leder; Metall; Kunststoff |
| Breite / Länge | 36,5 cm |
| Tiefe | 10 cm |
| Höhe | 26,0 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |

| Inventarnummer | 05209 |
| Objektbezeichnung | Eselskappe (Replik) |
| Datierung | 1980er Jahre |
| Material | Leinenstoff; Molton |
| Breite / Länge | 31 cm |
| Tiefe | 10,5 cm |
| Höhe | 67 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |
Für eine demütigende Strafe bei schulischem Fehlverhalten war diese Eselskappe gedacht. Hatte sich ein Schulkind irgendwelche Verfehlungen zu Schulden kommen lassen, musste es die Eselskappe aufziehen, sich auf die Eselsbank setzen und sich ganz still verhalten, da ansonsten die angenähten Glöckchen läuteten. Nach Schulende musste es mit dem Kopfschmuck nach Hause laufen und war somit dem Gespött des ganzen Orts ausgesetzt. Die Kappe wurde nach historischen Vorbildern vom Stadt- und Industriemuseum nachgenäht.

| Inventarnummer | 05273 |
| Objektbezeichnung | Endmaßkasten |
| Datierung | 1920 |
| Material | Holz; Stahl; Kunststoff; Filz; |
| Breite / Länge | 33,5 cm |
| Tiefe | 15,5 cm |
| Höhe | 6,0 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Handwerks-, Handels- und Industriegeschichte; Technikgeschichte |
Der Endmaßkasten aus Jahr 1920 enthält kleine Blöcke aus gehärtetem Stahl. Sie sind in Holzschienen eingesteckt und dienten zum Prüfen und Kalibrieren von Messgeräten und Prüfmitteln.

| Inventarnummer | 05865 |
| Objektbezeichnung | Rechenschieber |
| Datierung | 50er Jahre 20.Jh. |
| Material | Holz; Kunststoff; Metall |
| Breite / Länge | 30 cm |
| Tiefe | 4,3 cm |
| Höhe | 1,2 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |
Rechenschieber waren ein analoges Rechenhilfsmittel, mit dem man vor allem Berechnungen in den Grundrechenarten ausführen konnte. Bis zur Verbreitung von Taschenrechnern, die in den 1970er Jahren auf den Markt kamen, waren Rechenschieber in Schule, Hochschule und vor allem in technischen Berufen wie dem Ingenieurswesen unentbehrlich. Der abgebildete Rechenschieber aus den 1950er Jahren war von 1950 bis 1980 das Handwerkszeug des Vorbesitzers, der als Konstrukteur bei Opel arbeitete.

| Inventarnummer | 05891 |
| Objektbezeichnung | Schulhandarbeit |
| Datierung | 1886 |
| Material | Stramin; Wolle |
| Breite / Länge | 35 cm |
| Tiefe | 0,2 cm |
| Höhe | 34 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |
Die Handarbeit von 1881 wurde von der Mutter der Vorbesitzerin, Auguste Wolf (1874-1934), im Schulunterricht angefertigt. Das rechteckige Stramindeckchen ist im Steppstich mit bunter Wolle bestickt. Vermutlich war es Aufgabe der Schülerinnen, verschiedene Motive auszuprobieren: römische Zahlen, Großbuchstaben des Alphabets, eine Widmung in Kleinbuchstaben, eine Jahreszahl und ein Monogramm, dazwischen sind gestickte Zierbänder und Blumen zu sehen.
Da die Pflege und Instandhaltung von Kleidung die traditionelle Aufgabe der weiblichen Familienmitglieder waren, wurden Mädchen im Laufe des 19. Jahrhunderte in den öffentlichen Schulen verstärkt in Handarbeiten wie im Stricken, Nähen, Flicken und Zuschneiden unterrichtet. Vor allem mit der fortschreitenden Industrialisierung hatte der Staat ein Interesse, Frauen und Mädchen in Arbeiterfamilien Handarbeitskenntnisse zu vermitteln. Mit der Reparatur von Kleidung konnten sie dazu beitragen, mit den schmalen Einkünften der Familie auszukommen.

| Inventarnummer | 05944.2 |
| Objektbezeichnung | Dreieckslineal |
| Datierung | Zweite Hälfte 20. Jh. |
| Material | Holz; Stahl |
| Breite / Länge | 32 cm |
| Tiefe | 0,4 cm |
| Höhe | 18,4 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |

| Inventarnummer | 05945 |
| Objektbezeichnung | Zirkelkasten |
| Datierung | Zweite Hälfte 20. Jh. |
| Material | Holz; Samt; Papier; Metall |
| Breite / Länge | 14,2 cm |
| Tiefe | 2,3 cm |
| Höhe | 5,3 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |

| Inventarnummer | 05946 |
| Objektbezeichnung | Füllfederhalter "Geha" |
| Datierung | 60er Jahre 20.Jh. |
| Material | Kunststoff |
| Breite / Länge | 13,4 cm |
| Tiefe | |
| Höhe | 1,5 cm |
| Durchmesser | 1,1 cm |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte |

| Inventarnummer | 05948 |
| Objektbezeichnung | Tintenfass "Pelikan" |
| Datierung | Zweite Hälfte 20. Jh. |
| Material | Glas; Kunststoff |
| Breite / Länge | 5,6 cm |
| Tiefe | 3,6 cm |
| Höhe | 5,7 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Alltag, Feste und Freizeit; Sozial -und Arbeitsgeschichte |

| Inventarnummer | 05980 |
| Objektbezeichnung | Schulspeisungsgeschirr |
| Datierung | Nachkriegszeit II.WK |
| Material | Aluminium |
| Breite / Länge | 13,3 cm |
| Tiefe | 10,5 cm |
| Höhe | 13,2 cm |
| Durchmesser | 10,7 cm |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Sozial -und Arbeitsgeschichte; Alltag, Feste und Freizeit |
Mit sieben Jahren kam die Vorbesitzerin des Geschirrs mit ihrer Familie nach Rüsselsheim. Als der Vater 1951 von seinem ersten Arbeitstag in Frankfurt nach Hause zurückkehrte, brachte er Apfelsinen mit, eine ungewohnte Köstlichkeit für das Kind in dieser Zeit. Die Familie wohnte in der Böllenseesiedlung in Häusern, die für Flüchtlinge und Vertriebene errichtet worden waren. Ortsansässige Eltern untersagten ihren Kindern, mit den Flüchtlingskindern zu spielen. Die Finanzlage der Familie war Anfang der 1950er Jahre schlecht, sie hatten immer Hunger, berichtete sie. Daher bildete die Schulspeisung zu diesem Zeitpunkt immer einen besonderen Höhepunkt des Tages. Die Mahlzeit wurde in der Lehrküche der Schule ausgegeben und jedes Kind musste sich dafür selbst Geschirr anschaffen. Ausgegeben wurden Kakao, Suppe oder Boullion. Diese zusätzlichen Nahrungsmittel hatten eine so große Bedeutung für sie, dass sie das Geschirr nicht nur 1962 mitnahm, als sie für ein Jahr zur Arbeit nach England ging, sondern bei jedem neuen Umzug: „Mit 18 Jahren, ich nahm keine Puppe oder ein anderes Andenken mit, aber das Töpfchen“, erzählte sie, als sie das Geschirr dem Museum schenkte.

| Inventarnummer | 06133 |
| Objektbezeichnung | Jubiläumspokal |
| Datierung | 1888 |
| Material | Messing, Zinn, versilbert |
| Breite / Länge | |
| Tiefe | |
| Höhe | 14,5 cm |
| Durchmesser | 9,8 cm |
| Sammlungszusammenhang | Firmengeschichte Opel; Stadtgeschichte |
1888, zum 25-jährigen Jubiläum der Firma Opel, weihte das Unternehmen eine neue Fabrikhalle in Rüsselsheim ein. Am gleichen Tag, an dem auch Sophie und Adam Opel ihren zwanzigsten Hochzeitstag feierten, ehrte die Firm auch ihre ersten langjährigen Mitarbeiter. Sieben Arbeiter wurden für ihre 20-jährigen Firmenzugehörigkeit ausgezeichnet und erhielten der oben abgebildeten Pokale.
Die Umschrift auf dem Pokal lautet: „Dem 20jährigen Verdienst gewidmet. Von Adam Opel Rüsselsheim a/M 1888“.

| Inventarnummer | 03861 |
| Objektbezeichnung | Jubiläumsgeschenk |
| Datierung | 2004 |
| Material | Metall; Filz |
| Breite / Länge | 18,5 cm |
| Tiefe | 13,4 cm |
| Höhe | 22,2 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Firmengeschichte Opel; Biographischer Bezug |

| Inventarnummer | 07399.1 |
| Objektbezeichnung | Gesellenstück |
| Datierung | 70er Jahre 20.Jh. |
| Material | Stahl |
| Breite / Länge | 9 cm |
| Tiefe | 6,8 cm |
| Höhe | 7,5 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Bildungsgeschichte; Biographischer Bezug; Firmengeschichte Opel; Technikgeschichte |
Der Vorbesitzer absolvierte 1971 seine Ausbildung zum Maschinenschlosser und fertigte hierfür sein Gesellenstück an, einen Schieber mit Verriegelung.

| Inventarnummer | 07399.2 |
| Objektbezeichnung | Ausbildungsbericht |
| Datierung | 70er Jahre 20.Jh. |
| Material | Pappe, Papier |
| Breite / Länge | 29 cm |
| Tiefe | 5 cm |
| Höhe | 32 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Biographischer Bezug; Bildungsgeschichte; Firmengeschichte Opel; Stadtgeschichte |
Der Ausbildungsbericht von der Ausbildung zum Maschinenschlosser bei wurde vom Autor handschriftlich verfasst, ebenso wie die Konstruktionspläne. Der Aktenordner beinhaltet neben anderem dem Prüfungszeugnis, die Bewerbungsunterlagen als Lehrling, den Ausbildungsvertrag, den Ausbildungsplan sowie Wochenberichte und die Pläne für das Einheitsprüfstück für die Abschlussprüfung.

| Inventarnummer | 07660 |
| Objektbezeichnung | Jubiläumsurkunde Johann Romaker |
| Datierung | Nachkriegszeit II.WK |
| Material | Papier; Glas; Holz |
| Breite / Länge | 31,5 cm |
| Tiefe | 1,7 cm |
| Höhe | 42 cm |
| Durchmesser | |
| Sammlungszusammenhang | Biographischer Bezug; Firmengeschichte Opel; Sozial -und Arbeitsgeschichte |
Für seine 50-jährige Tätigkeit bei Opel erhielt Johann Romacker kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs, am 5. Juni 1945, die abgebildete Jubiläumsurkunde. Die Urkunde enthält u.a. den Schriftzug „Dem Werkskameraden Johann Romacker zur fünfzigjährigen Wiederkehr seines Eintritts in die Opel-Betriebsgemeinschaft“.