Stadtführung
Sa. 31. Januar / 14 Uhr

Familie Lang, um 1925; Bildrechte: Stadtarchiv Rüsselsheim
Jüdisches Leben in Rüsselsheim
Anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocausts am 27. Januar lädt das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim zu einer Stadtführung auf den Spuren jüdischen Lebens in Rüsselsheim mit einem Besuch der Alten Synagoge ein.
Nur wenige Hinweise auf die frühere jüdische Gemeinde in Rüsselsheim, die seit Jahrhunderten hier ansässig war, sind heute noch sichtbar. In Familiengeschichten und Einzelbiographien lässt die Stadtführung ein Stück verloren gegangener städtischer Vielfalt erfahrbar werden und erinnert an das Schicksal verfolgter Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus, zu denen auch Fanny Lang gehörte, die mit ihrem Ehemann ein Kaufhaus in der Bahnhofsstraße führte. Fanny Lang wurde 1943 wegen ihrer jüdischen Herkunft deportiert und ermordet. Anhand einer filmischen Rekonstruktion erfahren die Teilnehmenden in der Alten Synagoge, wie das 1845 errichtete Gebäude vor seinem entstellenden Umbau aussah und wie die Gemeinde in der NS-Zeit zerstört wurde.
Treffpunkt: Eingang des Rüsselsheimer Rathauses (Marktplatz)
Um Anmeldung wird gebeten » hier.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 06142 832950 oder per E-Mail unter museum@ruesselsheim.de.
Eine Kooperationsveranstaltung von Stadt- und Industriemuseum und der Stiftung Alte Synagoge.