Museumsführung und Lesung
So. 22. März / 15 Uhr
Schwarz-Weiß Foto; Familienaufnahme: Mutter stehend, Vater sitzt auf einem Hocker, Tochter steht. Sie tragen Anzug und ordentliche Kleider.
Familie Lang, um 1925; Bildrechte: Stadtarchiv Rüsselsheim
Stolperstein Fanny Lang
Foto: Stolperstein Fanny Lang

Rüsselsheim im Nationalsozialismus

Eingereiht und ausgrenzt

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland, die am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg endete. Die Museumsführung konzentriert sich auf die Ereignisse in Rüsselsheim: der Abschaffung der demokratischen Institutionen vor Ort und dem Umbau des politischen Systems zur Diktatur, der Gleichschaltung der Verwaltung sowie aller Institutionen. Hierbei richtet sich der Blick auch auf die Opfer politischer und rassistischer Verfolgungsmaßnahmen in Rüsselsheim. Am Beispiel ausgewählter Familien fragt die Führung nach dem Schicksal der verfolgten jüdischen Bevölkerung in der Stadt. In diesem Rahmen werden Auszüge aus den berührenden Briefen der Rüsselsheimerin Fanny Lang gelesen, der es gelang, heimlich einige Briefe aus ihrer Haft an ihre Familie zu schmuggeln. Auch Beispiele für Widerstand gegen das NS-Regime und der Umgang mit der Vergangenheit nach 1945 werden thematisiert.

 

Treffpunkt: Haupteingang Museum

Karten für diese Veranstaltung gibt es im Kartenvorverkauf über unseren Online-Verkauf » hier oder an der Museumskasse.

Teilnahme kostenfrei.

 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus