Kunst
Do. 13. August / 19 Uhr

Foto: Caro Suedkemper
Atelier zu Besuch im Pop-Up-Pavillon am Böllenseeplatz
Martina Altschäfer im Gespräch mit Caro Suerkemper
Caro Suerkempers Arbeit bewegt sich entlang der Schnittstelle zwischen Tradition und Subversion, zwischen Schönheit und Irritation. Ihr Interesse gilt dem Ambivalenten – den Momenten, in denen historische Formen, gesellschaftliche Rituale und Konventionen zu kippen beginnen und ihre Selbstverständlichkeit verlieren. Dabei verwendet die Künstlerin die Mittel der „historischen Camouflage“: Sie tarnt ihre Interventionen im Gewand des Vertrauten, um unterschwellige Konflikte offenzulegen – Macht und Ohnmacht, Kontrolle, Begehren, Scham. Der Körper spielt in ihrer Arbeit eine zentrale Rolle. Er ist Projektionsfläche und Widerstand zugleich – mal verführerisch, mal deformiert, mal ironisch gebrochen.
Die in Berlin lebende Künstlerin, geb. 1964 in Stuttgart, hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Peter Dreher studiert. In Rüsselsheim hat sie im Malerviertel für die gewobau die Skulptur „Der Maler Anselm Feuerbach und ein Modell Nanna _Eine Beziehungslandschaft“ realisiert.
Gleich der besonderen Atmosphäre eines Ateliers können die Gäste unmittelbar mit Caro Suerkemper über ihre Kunst sprechen. Zu der Veranstaltung wird sie eine kleine Auswahl ihrer Werke mitbringen.
Ort: Museumspavillon am Böllenseeplatz, 65428 Rüsselsheim
Eintritt: 7 Euro
Für Mitglieder des Kunstvereins ist der Eintritt frei
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
In Kooperation mit dem Kunstverein Rüsselsheim e.V.